Im vergangenen Geschäftsquartal hat der Gigant der schnelldrehenden Konsum- und Haushaltsgebrauchsgüter Procter & Gamble (P&G) weniger Geld in die Online-Werbung gesteckt. Was? Weniger in digitale Medien? Wo doch alle das hohe Lied der digitalen Plattformen singen?!

Der Absatz der P&G-Produkte sei deswegen jedoch nicht zurückgegangen. P&G steckt rund zehn Prozent des Jahresbudgets für Werbung ins Digitale – bei einem weltweiten Etat von über sieben Milliarden Dollar. Dieses (teilweise) Abrücken von der digitalen Werbung durch P&G habe Signalwirkung, so ein anerkannter Professor für Marketing. P&G rückt indes, das mag Digital Nerds beschwichtigen, nicht ganz davon ab. Was an dieser Entscheidung von P&G erstaunt, ist die Tatsache, dass P&G sich offenbar nicht sicher ist, welche, wieviel – und ob – digitale Werbung Beachtung findet. Nun, die Nerds wissen es auch nicht, trotz eifrigen Messens, Click Zählens und was der anderen Methoden noch en vogue sind.

Wer misst, misst Mist, sagt der Volksmund. Was bedeutet dieser Schritt von P&G für Schweizer KMU? Sicher ist es (immer noch) sinnvoll, nicht alle Eier in ein und dasselbe Körbchen zu legen. Übrigens: Profitiert hätten dem Vernehmen nach die TV-Sender von dieser P&G-Entscheidung,