NZZ-Geschwurbel

Der nebenstehende Artikel aus der NZZ fand auf Grund der letzten beiden Sätze wenig bis keinen Anklang bei den Verpäckelern. Sinngemäss heisst es da, dass die Konsumenten bald nicht mehr bereit sein würden, das Verpackungsmaterial (Wellpappe und Karton, was eben bei den per Online georderten Produkten anfällt) in Kauf zu nehmen. Und die Rede ist von «Kampagnen». Der etwas weltfremde Verfasser, der das schrieb, weiss wohl nicht, dass immer mehr Konsumentinnen und Konsumenten bei Zalando & Co., also online, Waren bestellen. Ergo: Erstens: Das Schwappen der Wellpappe und des Kartons in die Haushalte erfolgt freiwillig. Niemand ist gezwungen, online zu bestellen. Zweitens: Demzufolge wäre nicht die Wellpappe das Problem, sondern der Online- Handel. Oder die zahlreichen Konsumentinnen und Konsumenten, die Online «shoppen». Drittens: Dumme Frage: In was sollen denn die gelieferten Waren verpackt werden, wenn nicht in Karton oder Wellpappe? Und: Sollen die Zalando-Girls künftig ihre Schuhe direkt bei der indischen Schuhfabrik oder in China abholen? Viertens: Apropos Kampagne: Ist das nun eine gegen Wellpappe und Karton? Oder eine gegen den Online-Handel? Oder doch eher eine gegen die Zalando-Girls? Der Verfasser hat wohl auch noch nie etwas von einer Ökobilanz gehört...