Restaurantkette Nordsee: bald eine Verpackung aus Algen?

Verbraucher werden beim Thema Verpackung zunehmend kritischer. Grund genug für die Restaurantkette Nordsee, mit Forschungspartnern nach Alternativen zu suchen. Passend zum Namen sollen Algen, genauer gesagt Makroalgen, als Basis dienen. Robert Jung, Vorsitzender der Nordsee-
Geschäftsführung, hat zusammen mit dem Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung (AWI) und der Hochschule Bremerhaven ein Forschungsprojekt aus der Taufe gehoben. In den nächsten zwei Jahren versuchen die Partner, nachhaltige Verpackungslösungen aus Makroalgen zu entwickeln. «Wir wollen eine Verpackung entwickeln, die nachhaltig produziert wird, biologisch abbaubar und bestenfalls sogar essbar ist», erklärt Frederike Reimold (im Bild) von der Hochschule Bremerhaven. Zusammen mit Kollegen arbeitet sie an der technischen Entwicklung der Verpackung. Laut Reimold sei wichtig, dass die Box nicht nach Algen schmecke, nicht abfärbe, aufweiche und es keine Interaktionen mit Lebensmitteln gebe.