PFAS-Warnung aus der ETH

PFAS-WarnungEin ETH-Umweltchemiker – der Name tut nichts zur Sache – hat vor Kurzem vor per- und polyfluorierten Verbindungen (PFAS) gewarnt. Gewarnt wird vor den schädlichen Wirkungen von PFAS, die in einer Vielzahl von Produkten enthalten sind. Leber und Niere können geschädigt werden, sagt der Umweltchemiker. Eingesetzt werden die Stoffe seit den siebziger Jahren, und zwar in wachsendem Umfange. Zu den Artikeln, in denen PFAS eingearbeitet ist, zählen – wie könnte es anders sein – Kunststoffverpackungen der Nahrungsmittel- Industrie. Daneben komme PFAS auch in Outdoor-Bekleidungen, Löschschäumen, Körperpflegeprodukten u.a.m. vor. Der Umwelt- Techniker fordert ein Verbot für diese Verbindungen. Die Thematik ist noch nicht in der Öffentlichkeit angekommen. Man darf gespannt sein, ob und wie Branchen-Institutionen (Verbände) auf dieses Thema eingehen werden.