Die Mampfgesellschaft lässt grüssen

Es wird immer mehr Convenience-Food konsumiert, weniger gekocht. Auch die Essgeschwindigkeit erhöht sich, der Mahlzeitenrhythmus verändert sich, es werden Mittagspausen ausgelassen, um nur einige Veränderungen zu nennen. Die Mampfgesellschaft lässt grüssen. Glücklicherweise gibt es das Gegenstück dazu: Slow food, die bewusste Einnahme von gesunden Nahrungsmitteln. Bio-Produkte, frisch vom Markt, aber auch die erlesenen, verpackten Nahrungsmittel wie Müesli etc. Da werden sogar Yoghurt-Becher wie kleine Kunstwerke zelebriert. Mit handgezeichneten Schriften und Aquarell- oder Tuschillustrationen. Sogar Bio-Teesorten sind so dekorativ, dass man diese nicht mehr im Kühlschrank verstecken will, sondern als Lifestyle-Accessoire auftischt. Gleichwohl gilt auch für diese Produkte: Die Plakativität der Verpackung entscheidet über Erfolg oder Misserfolg. Es liegt am Design, die verpackten Lebensmittel zu Markenbotschaftern zu machen. Auch im Büro oder in der Bahn – die Essensgewohnheiten haben sich geändert. Nicht aber die «Rules», auf denen gutes Packaging-Design basiert.