Studierende entwickeln nachhaltigen Becher

Studierende der Lebensmittelverpackungs- Technologie der Hochschule Hannover haben komplett recycelbare Joghurtbecher entwickelt. Sie bestehen aus nur einem Material und sind unbedruckt. Mit ihrer Erfindung bewerben sie sich für den Sonderpreis Verpackung des deutschen Nachhaltigkeitspreises. Da sich Gewohnheiten nicht von heute auf morgen abstellen lassen, müsste es einen Weg geben, um das Trennungsproblem zu lösen, meinten acht Studierende der Fakultät Maschinenbau und Bioverfahrenstechnik der Hochschule. Sie machten sich unter der Leitung von Prof. Dr. Rainer Brandt auf die Suche nach alternativen Becherformen. Das Ergebnis ist ein Becher, der aus thermogeformtem Polypropylen besteht. Die konventionelle Aluplatine, die normalerweise vom Becher getrennt werden muss, damit der Kunststoff einem Recyclingstrom zugeordnet werden kann, wird durch blaxial gereckte Polypropylenfolie (BOPP-Folie) ersetzt. Der Deckel muss nicht mehr abgetrennt werden, und der Becher kann komplett rezykliert werden. Die Sauerstoffbarriere sei nur unbedeutend niedriger als die von einem PP-Becher mit Aluplatine.