Return to sender…

Wie sang doch der Rockkönig Elvis selig so schön: “Return to sender, address unknown. No such number, no such zone.” Der Refrain hat heutzutage seine Gültigkeit, seine Unschuld verloren im Zeitalter von Big Data. Der Onlinehandel boomt. Die ach so lieben Verbraucher kauften im verflossenen Jahr per Mausklick Waren im Wert von rund 70 Milliarden Euro. Dabei geht jedes sechste Paket wieder an den Sender zurück. Address known... Number known... Welch eine Verschwendung von Ressourcen! Da müsste der berühmte ein Riegel vorgeschoben werden. Die Wissenschaftler der Forschungsgruppe «Retourenmanagement» an der Universität Bamberg wüssten, wie. Sie haben in einer Studie herausgefunden, dass die meisten Befragten ein Ende der kostenlosen Rücksendung von Online-Einkäufen als Weg sähen, um die Retouren einzudämmen. Eine gesetzliche Rücksendegebühr würde dazu beitragen, die Retourenmengen zu reduzieren und einzudämmen. So einfach wäre das. Ob reduzieren ausreicht? Wohl kaum. Es sei denn, die Schmerzgrenze könnte so gesprengt werden. Aber das ist wohl kaum erwünscht. http://www.retourenforschung.de/