Eine Tube aus Papier bzw. aus weichem Karton – das hat vor mehr als fünfzehn Jahren bereits ein Schweizer angedacht. Bösch hiess er und war seiner Zeit voraus, keiner interessierte sich dafür. Nun kommen das Kosmetikunternehmen L’Oréal und der Verpackungshersteller Albéa mit einer kartonbasierten Kosmetiktube daher. Der Kunststoff wird grösstenteils durch ein biobasiertes und zertifiziertes papierähnliches Material ersetzt. Die Papiertube von L’Oreal und Albéa ist als alternative Lösung für bestimmte Arten von Kosmetikverpackungen konzipiert. Die Tube soll in Kürze für Garnier zum Einsatz kommen. «Durch die Zusammenarbeit mit Albéa wollen wir eine neue papierbasierte Tubenverpackung für unsere Kosmetikverpackungen schaffen. Unser Ziel ist, im zweiten Halbjahr 2020 erste Hautpflegeprodukte mit dieser Verpackung auf den Markt zu bringen. L’Oreal hat sich dazu verpflichtet, bis Ende 2020 das ökologische oder soziale Profil aller Verpackungen zu verbessern», so Philippe Thuvien, Vice President von L’Oreal.