Die Corona-Pandemie verlangt in der sich anbahnenden zweiten Welle nach rigideren Massnahmen. Das gilt es zu akzeptieren. Darunter solche, die von Otto Normalverbraucher und von den Verpackungsprofis kaum nachvollziehbar sind. Zum Beispiel, dass beim Einkauf von frischen Eiern neuerdings die Schachtel, die man zum Nachfüllen dem Verkäufer zurückzubringen pflegte, tabu ist. Der Eierverkäufer muss ab sofort, jedes Mal, bei jedem Eierverkauf, eine neue Schachtel zücken und die Eier in jungfräulicher Verpackung überreichen. Verschwenderischer Umgang mit Ressourcen. Befohlen von der Regierung. Eierkartons bestehen, wie der Name es besagt, aus Karton. Der besteht wiederum aus Zellstoff, wie das Papier. Da stellt sich die Frage, ob bald auch Zeitungen, Magazine und Bücher nicht mehr in eine zweite Hand gelangen dürfen? Lässt man die Fehlentscheidungen, in Bern getroffene, Revue passieren, bleibt ein müdes Lächeln übrig.