Hackfleisch im Schlauchbeutel statt in der MAP-Schale: Der Trend zieht immer weitere Kreise. Aldi und Lidl sind zum Beispiel den Schritt gegangen und haben Flow-Packs für Hackfleisch eingeführt. Und Feneberg (D) hat die eigene Produktion sogar komplett umgestellt und bietet seine SB-Hackfleischprodukte in den knapp 80 Filialen nicht mehr in der üblichen MAP-Schale an, sondern ausschliesslich im Schlauchbeutel. Die Verpackungsidee hat die Supermarktkette Feneberg zusammen mit Ulma Packaging entwickelt und realisiert, einem der grössten Anbieter von Flow-Pack-Technologie. Der Umstieg auf die Flow-Pack-Verpackung war ein grosser Schritt für Feneberg; pro Woche produziert die eigene Metzgerei in Kempten 20 Tonnen Hackfleisch und Hackfleischprodukte. Flow-Packs sind bis zu 10-mal dünner als konventionelle MAP-Schalen. Ausserdem sind sie deutlich leichter: Statt Tara-Gewichten von 13,58 bis 24,98 g bei der Schalenverpackung bringen die Folienlösungen je nach Grösse nur zwischen 4,00 und 4,94 g auf die Waage. Das bedeutet für Feneberg: 35,7 Tonnen weniger Kunststoff pro Jahr.