Verpackungsdesign im Faserkreislauf. Europäische Lösungen sind bei der Bewertung der Rezyklierbarkeit von Verpackungen nötig. Wie lässt sich Verpackung optimal für ein hochwertiges Recycling gestalten? Tiefkühlpizza in einer runden Aufreisspackung aus Papier, Bier in einer Flasche aus Faserstoff? Ist das die Zukunft der Verpackung: faserbasierter Schutz für Lebensmittel statt Plastik? Über Möglichkeiten, den in Un­gnade gefallenen Kunststoff zu ersetzen, Voraussetzungen für eine gute Rezyklierbarkeit und deren Grenzen diskutierten im letzten Herbst 2020 Experten aus Industrie, Behörden und Verbänden beim INGEDE-Herbstsymposium in Schwedt. Die Referenten waren sich weitgehend einig: Bei neuen papierbasierten Verpackungen gibt es Handlungsbedarf in Bezug auf Rahmenbedingungen, Verbraucher-Information und Kennzeichnung sowie Weiterentwicklung der Sortiersysteme und Entsorgungswege. Man müsse weg von nationalen hin zu europäischen Lösungen bei der Bewertung von Verpackungen und deren Eignung für verschiedene Recyclingsysteme kommen.

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