In pandemischen Zeiten zeigt sich die hohe Relevanz der Verpackungen. Haltbarkeit und Hygiene. Eigenschaften, die jetzt besonders ins Gewicht fallen. Eigentlich ein Momentum, um sich als Branche ins rechte Licht zu rücken. Nur ist eben keine Institution da, die diesbezüglich etwas zu bewegen vermag oder die für die ganze Branche öffentlich kommunizieren will. Es fehlen die Ressourcen. Lieber greift man in den unterschiedlichen Fraktionen der Branche zur Vokabel «nachhaltig» und verfolgt damit Partikularinteressen zur Imagebildung. Die Floskel dient hervorragend dem «Begrünen» des Renommees. Alle sind sie plötzlich «nachhaltig» unterwegs, seit der Begriff auf einer Messe vor ein paar Jahren so richtig Furore gemacht hat. Was den wenigsten Protagonisten Bewusst ist – der Begriff steht nicht nur für ökologische Ausrichtung, sondern steht für drei Bereiche Pate: Ökologie, Ökonomie, Soziales.
Die abgebildete Grafik verdeutlicht dies. Ganzheitlich verstanden ist «Nachhaltigkeit» mehr als eine Worthülse, die für Greenwashing steht.