Von Arbeitgebern wird sie gerne als Instrument genutzt, um die Sonnenseite des Betriebs zu reflektieren: die Rede ist von der Bewertungsplattform kununu (Slogan: Workplace Insights That Matter). Vorsicht ist jedoch angezeigt, man muss sich der Sache sicher sein, das Positive im Unternehmen muss überwiegen, sonst geht der Schuss nach hinten hinaus! Dem Firmenimage nicht zuträgliche Attribute finden ihren Weg gerne ins Internet. Erstaunlich, auf was man da unter anderem stösst. Unter der Rubrik «Bewertungen von Mitarbeitern», resultierend aus einer Umfrage in einem Unternehmen der Schweizer Verpackungsindustrie, sind Statements aufgeführt, die jedem HP-Manager das Blut in den Adern gefrieren lassen (Zitate, Auszüge): «Jeder schaut auf seinen eigenen Hintern, keiner hilft dem anderen! In dieser Firma ist Kommunikation nicht vorhanden. Die Vorgesetzten denken, dass sie etwas Besseres sind. Benehmen sich meistens wie ***********. Schlechteste Firma, die ich gesehen habe!» — So die Original-Zitate. Mit Verlaub, kununu-Scores gehören nicht ins Internet. Häme ist fehl am Platze. Auch wenn man kein Fan besagten Unternehmens ist und dort nicht wirklich arbeiten möchte.