Die Ritter Sport minis gibt es seit Februar in einer Sekundärverpackung aus Papier. Ausserdem hat der Süsswarenhersteller einen Test von Papier als Primärverpackung in Österreich abgeschlossen. Das Ergebnis fiel positiv aus, offenbarte aber Optimierungsbedarf. Ziel von Ritter Sport sind Verpackungen, die aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt werden und als Wertstoff in Kreisläufen wiederverwertbar sind. Besonders ambitioniert ist dieses Ziel, wenn es um Primärverpackungen geht. Mit einer Limited Edition in Österreich war jüngst zum ersten Mal eine in Papier verpackte Tafel Ritter Sport erhältlich. Nach den Erfahrungen mit den 500 Tafeln eines Prototyps wurden Optimierungen mit einer grösseren Stückzahl in der Praxis getestet. Nach Angaben von Ritter Sport fiel die Resonanz insgesamt sehr positiv aus. Die Bewährungsprobe «von der Produktion bis ins Regal» habe die Verpackung «ganz ordentlich bestanden». Optimierungsbedarf sieht Ritter Sport indes unter anderem bei Knicken und Schrammen der Verpackung. Daher sei die papierbasierte Primärverpackung noch nicht marktreif.