Die deutsche Unverpackt-Branche wächst weiter, das meldet der Unverpackt-Verband. Wie sich dessen Verpackungsvision 2025 in der Praxis umsetzen lässt, untersucht das Forschungsprojekt «Unverpackt 2.0» in Zusammenarbeit mit der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde. Auf der diesjährigen digitalen Jahreshauptversammlung des Unverpackt-Verbandes zeigte sich, dass der Unverpackt-Trend trotz der schwierigen Lage für den Einzelhandel in 2020 weiter ging: Es eröffneten im letzten Jahr 70 Unverpackt-Läden. Derzeitig sind im Verband 380 Unverpackt-Läden gelistet, 266 weitere sind aktuell in Planung. Das Forschungsprojekt Unverpackt 2.0 soll eine Professionalisierung und Verbesserung der Beschaffung von Unverpackt-Läden über gemeinsam entwickelte Standards entwerfen. Es startete am 1. April 2021 und soll über 30 Monate Potenziale und Herausforderungen von Unverpackt-Läden in Deutschland im Rahmen einer qualitativen Studie erheben, analysieren und hinsichtlich ihrer Implikationen für nachhaltigen Konsum zu untersuchen.