Den Bücherwurm, den Liebhaber gedruckter Bücher, freut das Ergebnis der internationalen Studie «Advertising & Media Outlook» des Marktforschers Statista: 2020 wurden fast doppelt so viele gedruckte Bücher verkauft wie E-Books. Mithin tendiert die Gunst der Leserinnen und Leser klar zum gedruckten Wort. Der Studie zufolge haben im vorigen Jahr 45 Prozent der Leser ein gedrucktes Buch gekauft, während nur 23 Prozent ein E-Book erwarben. Letztere bilden somit zwar ein stabiles Markt-Segment, ersetzen jedoch keineswegs den klassischen Buchmarkt. Die Erhebung stützt sich unter anderem auf Umsätze aus den Bereichen Verbraucher (Allgemeines Interesse), Wissenschaft (Bildungszwecke) und Beruf (Spezialthemen). Sogar in den USA, dem zweitgrössten E-Book-Markt, beschafften sich 22,7 Prozent ein E-Book, während sich 44,5 für ein Druckexemplar entschieden. In Deutschland ist die Kluft am grössten: 10,4 Prozent der Leser erstanden ein E-Book, wohingegen sich 58 Prozent für eine gedruckte Version entschieden. E-Books machen klassische Bücher noch längst nicht obsolet.