Auch im laufenden Geschäftsjahr will Heidelberg im Zuge seines «Asset Managements» zum Beispiel Grundstücke veräussern. CFO Marcus Wassenberg rechnet hier mit Einnahmen von 30 bis 35 Mio. Euro. Auf Nachfrage von print.de unterstrich der Vorstandsvorsitzende Rainer Hundsdörfer, dass man Gallus nach dem gescheiterten Deal mit der Schweizer Benpac nicht ein weiteres Mal zum Verkauf stellen will. Gegen Benpac bzw. deren Eigentümer laufen aktuell sowohl in der Schweiz wie auch in Deutschland Schadensersatz-Klagen. Dank eines starken Schlussquartals konnte Heidelberg im Geschäftsjahr 2020/21 rund 1,913 Mrd. Euro umsetzen, unter anderem bedingt durch die Pandemie deutlich weniger als im Jahr zuvor (2,349 Mrd. Euro). Aufgrund der anziehenden Nachfrage vor allem in China, Teilen Europas und im Schlussquartal auch in den USA stieg der Auftragseingang zum Geschäftsjahresende auf rund 2 Mrd. Euro. Allein im 4. Quartal hätten sich die Auftragseingänge von 462 Mio. im Vorjahres-Quartal auf 579 Mio. Euro verbessert.