Aluminium Deutschland – schlechte Zahlen

Die Aluminiumkonjunktur in Deutschland hat sich im dritten Quartal weiter abgekühlt. Mit einem Minus von einem Viertel sank vor allem die Produktion von Rohaluminium im Vergleich zum Vorjahresquartal besonders deutlich. Im Zeitraum von Januar bis einschliesslich September wurden nur noch rund 653’000 Tonnen produziert. Dabei hat sich der Rückgang im bisherigen Jahresverlauf immer weiter verstärkt. Aluminium Deutschland Präsident Rob van Gils (im Bild): «Das vorherrschende Strompreisniveau lässt nach wie vor keine wirtschaftliche Produktion in Deutschland zu und zwingt die Betreiber der Aluminiumhütten, ihre Öfen nach und nach herunterzufahren. Ich habe grosse Sorge, ob dieser elementare Rohstoff am Standort Deutschland noch eine Zukunft hat. Die Situation für die gesamte deutsche Aluminiumindustrie ist weiterhin existenzbedrohlich. Wer von Rohstoffsicherung, Resilienz und der Verringerung von Abhängigkeiten spricht, darf Aluminium nicht vergessen. Denn ohne Aluminium keine Elektroautos, keine Solarpanels und keine Windräder. Ohne den Werkstoff können wir unsere ambitionierten Klimaziele über den Haufen werfen.»