Im Eimer: Kampf der Lebensmittelvergeudung

Lebensmittelverschwendung, auf Neudeutsch «Food Waste», muss mit Informationen auch im privaten Leben mehr bekämpft werden. Fakt ist: In den Privathaushalten fällt der grösste Teil an Lebensmitteln an, die am Ende im Müll landen! In der Gemeinschaftsgastronomie wiederum engagieren sich zwar bereits viele, aber auch da ist noch «Luft nach oben» vorhanden. Dazu ein paar Zahlen. Es fallen an in der Schweiz:

 

  • rund 5,6 Millionen Tonnen Siedlungsabfälle pro Jahr;
  • pro Kopf im Jahr rund 700 kg Abfall;
  • pro Gast und Übernachtung in Hotels rund 1,5 bis 2,5 kg Abfall;
  • pro Alters- und Pflegeheimbewohner rund 1,5 bis 3,5 kg Abfall pro Tag;
  • pro Hauptmahlzeit 100 bis 300 Gramm Food Waste;
  • von weltweit rund 2,5 Millionen Tonnen Food-Waste-Abfallanteil wären zum Zeitpunkt der Entsorgung noch zwei Drittel geniessbar.

Beim Thema «Food Waste» heisst es dann oft: Reduktion von Kunststoffverpackungen! Weg mit Kunststoffverpackungen also – Problem «Food Waste» gelöst? Ursächlich über das Phänomen der wohlstandsverwahrlosten Lebensmittelverschwendung nachzudenken wäre zielführender anstatt über Kunststoffverpackungen zu irrlichtern.