Ei, ei, ei: bald essbare Verpackung aus Eierschalen?

Fertiggerichte sind ideal, um schnell den Hunger zu stillen: Tüte auf, umrühren – fertig! Gleichzeitig produzieren die schnellen Snacks jedoch eine Menge Kunststoffabfall. Um dieses Problem anzugehen, krempelte das studentische Team EDGGY von der Universität Hohenheim in Stuttgart die Ärmel hoch – und entwickelte essbare Verpackungen aus Eierschalen und anderen pflanzlichen Rohstoffen. Das Besondere dabei: Im heissem Wasser lösen sie sich einfach mit auf – und können als zusätzlicher Protein-Boost mitgegessen werden. Für diese nachhaltige und innovative Idee erhielten fünf Studentinnen bei der «EIT Food Reuse2Repack Challenge» den Preis für die innovativste Idee und ein mit 1’200 Euro dotiertes Preisgeld. Trocken sieht die etwa vier auf zwei Zentimeter grosse Verpackung aus wie eine normale Kunststofftüte. Und ein bisschen heisses Wasser ist genug – innerhalb von Sekunden ist nichts mehr von ihr zu sehen. Wie sich diese Idee (mit Druckfarben versehen?!) weiterentwickeln wird und ob ein Markt hierfür besteht, bleibt abzuwarten.