Von der Chipstüte zur Kühlfolie

Aluminium-Kunststoff-Verbundfolien (APL) werden oft zur Verpackung von Lebensmitteln verwendet. Für das Recycling sind sie jedoch eine Herausforderung. Forscher unter Leitung des Bayreuther Chemikers Prof. Dr. Markus Retsch (rechts im Bild) haben jetzt ein Upcyclingverfahren entwickelt, das derartigen Folien eine innovative Zweitverwendung ermöglicht. Dr.Qimeng Song und Prof. Dr. Markus Retsch haben ein Upcyclingverfahren für Kartoffelchipstüten entwickelt. Aluminium-Kunststoff-Verbundfolien, kurz APL (Aluminum-Plastic Laminates), werden schon lange eingesetzt, um die Haltbarkeit darin verpackter Lebensmittel zu verlängern, beispielsweise von Chips oder Kaffee. Ein an der Universität Bayreuth im Bereich «Physikalische Chemie» entwickeltes Upcycling-Verfahren von Kartoffelchipstüten weist einen Weg, um die Verwertung von APL-Folien zu verbessern und zugleich den globalen Energieverbrauch abzusenken. Schliesslich machen Kühlsysteme nach Angaben der Universität aktuell rund 15% des weltweiten Energieverbrauchs aus.