Unverpackt mit schwächelnder Performance

Die Zahl von Abfüll- und Unverpackt-Stationen im Lebensmitteleinzelhandel schwindet. Sie sind gut fürs Image, bringen aber nicht die erhofften Umsätze. Rund 70 Prozent der Deutschen würden laut einer Umfrage gerne mehr Produkte ohne Verpackung kaufen. Die Bilanz fällt jedoch ernüchternd aus, wie die «Lebensmittelzeitung» berichtet. Die Zahl der Unverpackt-Läden ist 2023 deutlich gesunken. Viele Läden klammern bei Neueröffnungen solche Stationen aus. Andere reduzieren oder beenden das Angebot gänzlich. Grund seien die hohen Umsatzeinbrüche. So will beispielsweise Edeka Haas die Station durch einen Backshop ersetzen. Und bei Edeka Rees ist von den anfangs sieben Abzapfstationen aufgrund marginaler Umsätze nur noch die im Markt in Freiburg-St. Georgen übriggeblieben. Auch Tegut rudert zurück. Die Migros-Tochter, die 2019 erstmals eine Unverpackt-Station in ihrem Pilotmarkt in Fulda-Kaiserwiesen eröffnet hat, verringert ihre Filialen mit Stationen von 40 auf 25. Übrigens, in diesem Video sehen Sie, weshalb wir Verpackungen brauchen: https://www.youtube.com/watch?v=BAABXoM7Vbc